April, April, es ist der 1. April und ganz ohne Scherz, der erste Mittwoch im Monat steht an. Es ist somit Zeit für den Me Made Mittwoch. Auf dem virtuellen Laufsteg zeigt die Hobbyschneiderin ihre selbst genähte Kleidung für Frauen.
Im März hatte ich ausreichend Nähzeit und konnte mal wieder ein größeres Projekt in Angriff nehmen. Ich wollte mir eine Bluse nähen. Der Stoff lagerte schon lange bei mir, eine wunderbare hellgraue Baumwollwebware mit ganz dezenten Streifen. Die linke Seite ist dunkler und die Streifen treten deutlicher hervor. Er hat ein wenig Stand, ist aber trotzdem sehr weich im Griff und angenehm auf der Haut.
Der Schnitt sollte nicht zu körperbetont sein, etwas legeres schwebte mir vor. Auf typische Blusenmerkmale wie Knopfleiste, Manschetten und ordentlichen Kragen wollte ich nicht verzichten. Bei der Durchsicht meiner Schnitte wurde ich fündig und entschied mich für den Hemdblusenkleid Schnitt Janis aus der Ottobre 5/20, hier gezeigt.

Auf den Fotos wirkt der Farbton eher bläulich, es ist aber grau! Die einzige Änderung zum Kleid ist, dass ich die Ärmel um 2cm gekürzt habe. Mit der Länge bin ich sehr zufrieden.
Hinten gibt es eine Passe und das untere Rückenteil wird durch eine Kräuselung eingehalten. So ist ausreichend Bewegungsfreiheit vorhanden. Und wenn du genau hinsiehst, erkennst du den Kragensteg. Ihn habe ich mit der linken Stoffseite nach außen genäht.

Mit der Ottobre-Anleitung für den Ärmelschlitz und durch den tollen Stoff konnte ich meinen Angstgegner Schlitz gut bewerkstelligen und bin auch damit sehr zufrieden. Leider hatte ich keine passenden Knöpfe mehr im Fundus, so habe ich dem örtlichen Stoffladen einen Besuch abgestattet und wurde fündig. Die Knopflöcher waren dank meiner Nähmaschine kein Problem, Knöpfe und innerer Kragen sind dann mit der Hand angenäht. Ich mags einfach so gerne, wenn auch Handnähte an einem Kleidungsstück sind. Ich finde dass sehr wertschätzend der Kleidung gegenüber und das Nähen beruhigt mich.

Nach der Bluse brauchte ich noch ein einfaches Nähprojekt zur Entspannung. Da kam mir die Idee, aus dem wunderbaren Viskose-Romanit ein Lounge-Set zu nähen. Beide Schnitte habe ich schon öfters genäht und es war ausreichend Stoff vorhanden.
Der Sweater ist Cream Buff aus der Ottobre 5/21. Aus einem Rest Blusenstoff nähte ich noch eine Tasche als Blickfang.

Und ja, es war zeitweise sehr sonnig!

Die Hose ist auch ein alter Bekannter, die Metta aus einer La Maison Victor, hier schon gezeigt. Was leider nicht zu erkennen ist, ich habe bei der Hose noch einen Fake-Verschluss genäht. Die Gummibänder in der Taille und an den Beinabschlüssen sind diesmal unauffällig in schwarz .

Jetzt kommen noch ein paar Urlaubsimpressionen von meinem Seelenort. Es ist noch sehr wenig los, der Strand ist so gut wie menschenleer. Mein Fahrrad steht auch ganz einsam in einer großen Reihe von Ständern. Aus vergangenen Zeiten stehen und liegen hier an der Küste viele Bunker, die zum Teil recht künstlerisch bemalt sind. Die Baumstämme werden als Wellenbrecher vor den Dünen in den Strand gerammt und leider jeden Winter durch die heftigen Stürme mit Hochwasser wieder rausgerissen.






Danke dass du bis hier her gelesen Hast! Mit meinen neuen Kleidungsstücken bin ich richtig zufrieden, alles ist so geworden wie ich es mir vorgestellt habe. Das Tragegefühl ist herrlich, ich fühle mich rundum wohl. Als nächstes steht eine (Barrel-Leg) Jeans auf dem Plan, hast du einen Tipp?
Ich wünsche dir eine gute Zeit, hoffentlich mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonne und natürlich genug Zeit zum Nähen.
Hier geht es zum MMM und vielen selbst genähten Kleidungsstücken. Außerdem verlinke ich den Beitrag bei Creativsalat und Augensterns Welt.
Danke fürs schauen! Herzlichst, Heike
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