Strick- ein Modetrend 2026, Ü30Blogger

Bei der Monatschallenge der Ü30 Blogger geht es um verschiedene Themen wie z.B. Lifestyle, Damenmodeü50, Mode ü 50 oder Styling. Dabei lässt die eigene Interpretation des aktuellen Themas immer einen großen Spielraum. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder monatlich mitmachen und bin gespannt, welche Herausforderungen auf mich zukommen.

Thema Modetrends 2026

Modetrends kommen und gehen. Doch nicht jeder Trend setzt sich durch. Letztendlich entscheidet jede Trägerin für sich selbst, was tragbar ist und was eher nicht. In unserer ersten Monatsaktion 2026 zeigen wir, welche Styles dieses Jahres gefallen und welche möglicherweise ganz schnell in der Versenkung verschwinden. 

Mode soll Spaß machen. Die Vorgaben der Designer auf den Laufstegen sehen wir als Anregung.

Trends? Nichts für mich

Trends interessieren mich nicht wirklich. Ich lese keine Modehochglanzmagazine oder schaue nicht bei den großen Designern, was sie sich Neues ausgedacht haben. Meinen Stil und meine Farben habe ich seit einigen Jahren recht gut gefunden. In diesem Beitrag auf Insta habe ich schon etwas über (Farb)Trends geschrieben und dass ich sie nicht mitmache.

Von daher ist dieses Thema wieder eine Herausforderung für mich und ich bin für Recherchen in das nahegelegene Einkaufszentrum gefahren.

Was kommt?

Der Unterrock wird jetzt über der Hose getragen!

Blusen werden wieder etwas weiter, legerer. Zum Teil mit farbigen Akzenten. Etwas, dass mir sehr gut gefällt, sind die kleinen Tücher. Die geben einen schönen Farbtupfer bzw. Hingucker. Da möchte ich mir ein, zwei von zulegen. Hier bei dem grauen Pulli z.B. kann es sehr gut aussehen.

Strick als leichter Pulli oder Jacke in pastelligen Farben (hellgelb, -rosa, -blau und -grün) ist ein großes Thema bei den Trends. Und Streifen gehen immer. Strick kommt bei mir häufig als Cardigan oder Schal vor, schon 2017 unter dem Titel Schick in Strick oder 2025 als Darf’s ein bisschen Strick sein? (ein Beitrag bei der Ü30-Blogparty).

Pastelltöne scheinen im Frühjahr gefragt zu sein, nicht nur bei Strick.

Trends sind für mich eine Art Uniform, in jedem Laden hängt mit kleinen Abwandlungen das Gleiche. Mit selbst genähter Kleidung bin ich da individueller unterwegs.

Wie ich dazu stehe

Einen leichten Strickpulli möchte ich mir schon sehr lange stricken, aber andere Projekte waren immer wichtiger.

Über Blusen denke ich oft nach, aber meistens sind sie mir zu unbequem und passen nicht in mein Leben. Bei anderen Menschen finde ich sie toll, auch unter Pullis getragen sieht es immer sehr schön aus. Blusenshirts habe ich einige. Aber vielleicht finde ich noch den idealen Schnitt für eine bequeme Bluse.

Mein Farbexperiment vom letzten Jahr sieht bei mir kein Pastell vor. Eher die kräftigen Töne. Ich habe festgestellt, dass Farbe mir zwar gut steht, ich mich aber (noch) nicht wohl fühle. Es ist mir zu laut und das bin ich nicht. Von daher sagen mir die Pastelltöne sehr zu, gerade für so einen fluffigen Pulli. Besonders jetzt nach dem Winter tut es gut, etwas Farbe zu sehen, es macht Lust auf Frühling und Leichtigkeit.

Schwierigkeiten, nicht jeden Trend mitzumachen

Vor einigen Jahren wollte ich mir unbedingt Loafer in rosa kaufen. Pech für mich, in dem Jahr war Rosa kein Trend.

Ich wollte schwarzen Jersey mit goldenem Lurex vernähen, wieder Pech. In dem Jahr gab es nur schwarz mit silber. Diesen Winter sah ich zig mal schwarz mit goldenem Lurex.

Trends in der DIY-Szene

Natürlich gibt es auch in der Nähwelt Trends. Plötzlich nähen alle DIE Hose, DAS Kleid oder verwenden DEN Stoff. Warum? Darauf habe ich noch keine Antwort gefunden. Manchmal steckt wahrscheinlich geschicktes Marketing dahinter.

Ich habe mich zu Anfang meiner Nähreise öfters davon beeinflussen lassen. Die Ergebnisse waren nicht immer überzeugend. Mittlerweile kaufe ich bewusster meine Schnitte und Stoffe, nur dass was mir wirklich gefällt und zu mir passt.

Mein neuer Cardigan, (k)ein Trendteil

Bleibe ich mal bei dem Trend Strickjacke. Vor einiger Zeit strickte ich mir einen neuen Cardigan. Nicht in Pastell, sondern in petrol. Und nicht aus leichter, flauschiger Kidsilk sondern aus Flora, ein Wolle/Alpaca-Gemisch von Drops. Auch ein sehr leichtes und feines Garn, aber eben nicht so wie bei den aktuellen Kaufmodellen.

Meine Strickgruppe hat mich beeinflusst, mir eine Anleitung von Isabell Kraemer zu kaufen. Ich entschied mich für das Model Mabel. Eine schöne Anleitung, der Beginn wird Reihe für Reihe erklärt. Grundsätzlich bin ich mit der Passform zufrieden, allerdings sind mir die Arme viel zu eng. Auf den Produkt-Fotos sieht die Jacke an der Designerin recht locker aus, bei mir sitzt sie eher körpernah. Die Ärmel werde ich auf alle Fälle noch einmal aufribbeln und etwas weiter stricken.

Es ist ein RVO (Raglan von oben) und somit entfällt das lästige Zusammennähen. Das kleine Muster am Ausschnitt und den Seiten sieht aus wie gestrickte Zöpfe und ist ein schönes Detail an dem ansonsten schlichtem Cardigan.

Ganz interessant fand ich den Beginn der Jacke und diese Technik war für mich ganz neu. Der Kragen wurde erst von der einen Seite ein Stück gestrickt, dann wurden auf der anderen Seite Maschen aufgenommen und ebenfalls ein Stück gestrickt. Im Anschluss wurde dann über das komplette Teil Maschen aufgenommen und die Schulterpartie folgte.

Insgesamt habe ich ein halbes Jahr fürs Stricken gebraucht. Hier habe ich übrigens ein paar Fotos der Entstehung gezeigt.

Soviel zu meinen Gedanken. Hier gelangst du zu den anderen Ü30-Bloggern. Außerdem verlinke ich noch zum Creativsalat und Flickensalats Häkeln und Stricken.

Du willst noch mehr lesen?
Dann bleib doch und sieh dir einen weiteren Beitrag an.


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Eine Antwort zu „Strick- ein Modetrend 2026, Ü30Blogger“

  1. Avatar von Violetta

    Ja, liebe Heike, man muß nicht jedem Trend folgen…oder eben auch gar keinem sondern nur seinem persönlichen Geschmack. Strick geht immer und Dein blauer Cardigan ist sehr kleidsam.
    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Violetta

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