Fehlkäufe kenne ich nicht, Ü30 Blogger

Im Mai war ich ideenlos bei der Blogparade der Ü30 Blogger, diesen Monat bin ich wieder dabei. Das aktuelle Thema bietet viele Möglichkeiten.

Thema

Wir alle kennen sie: Teile, die im Laden großartig wirkten – und im Alltag nie getragen werden. Weil sie zu eng sind, zu auffällig, die falsche Farbe haben, das falsche Muster, das falsche Material haben oder einfach „nicht ich“ sind. 

Aber wir müssen nicht nur von Kleidung sprechen. Es kann der falsche Schmuck, die falsche Tasche oder der falsche Gürtel sein. Aber auch vom vom faschen Fußbodenbelag oder Sofamöbelbezug bis hin zum ungenutzten Küchengerät kann eigentlich alles ein Fehlkauf sein.

Gewagte Aussage

Im Kleidungsbereich gibt es keine Fehlkäufe bei mir, in der Beziehung bin ich perfekt! Das ist ja so einfach, denn ich kaufe bekanntlich keine Kleidung sondern nähe sie mir selber. Und dort gibt es schon das ein oder andere Teil welches aus verschiedenen Gründen eine Schrankleiche wird.

Zwei solcher Teile stelle ich heute näher vor.

Ein wunderschöner Jumpsuit

Den Anfang macht der Camille Jumpsuit von Sewoverit-London, den ich 2020 nähte. Damals war ich total begeistert (wenn ich mir die Fotos anschaue, heute auch noch) und war mir sicher, ihn bald zu tragen. Dazu ist es nie gekommen und er wanderte irgendwann in die Änderungskiste. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich ihn nie angezogen habe, denn Jumper trage ich sehr gerne.

Hier ist noch einmal schön zu sehen wie das Oberteil im Detail aussieht. Der Streifenviskose-Stoff bringt die Falten besonders gut zur Geltung. Jedenfalls soll aus dem Jumper bald eine Hose entstehen. Ich hoffe, dass ich die Hose dann tragen werde.

Mein Traummantel

Ein weiteres Teil, dass nur ganz wenige Male ausgeführt wurde, ist mein Mantel Aurora aus dem Jahre 2022. Ein weißer Wintermantel, wer kam nur auf so eine Idee?

Bei dem Mantel gibt es ein paar Punkte, die nicht so zufrieden stellend sind. So ein heller Mantel ist natürlich extrem empfindlich und darf nur bei gutem Wetter ausgeführt werden. Die Passform ist leider nicht 100%ig. Dadurch, dass der Mantel nur mit einem Gürtel zusammen gehalten wird, muss ich permanent den Ausschnitt regulieren. Knöpfe wollte ich nicht.

Die Länge hätte auch ein paar cm mehr vertragen um ein harmonischeres Bild abzugeben. Das aller größte Problem ist aber das Material. Ich habe die Vorliebe der Motten für edles Material unterschätzt und musste im 2. Winter feststellen, dass es einige Mottenlöcher gab. Um diese zu reparieren ist mir noch keine Lösung eingefallen.

Aber die Male, wo ich in dem Mantel unterwegs war, fühlte ich mich trotz der „Mängel“ sehr gut gekleidet und bemerkte vermehrte Blicke. Denn so ein heller Mantel ist ein Blickfang im tristen Winter.

Und was ich daraus gelernt habe

Es gibt kein fehlerloses Leben, das wäre ja zu einfach. Natürlich bin ich „enttäuscht“ dass ich manche Kleidungsstücke dann doch nicht trage obwohl ich viel Zeit und Geld investiert habe. Trotzdem hat mir das Nähen und evtl. erlernen von neuen Techniken Spaß gemacht, denn Nähen ist bekanntlich mein liebstes Hobby. Ich wachse an solchen Projekten genauso wie an Kleidungsstücken, die sehr oft getragen werden. Es wird immer mal wieder ein Teil geben, welches dann doch nicht getragen wird.

Hier gelangst du zu weiteren Fehlkäufen.

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