Nachtigall oder Eule, Ü30Blogger

Schon wieder ist ein Monat vorbei und die Ü30-Blogger haben sich ein neues Thema ausgedacht.

Nachtigall oder Eule, welcher Typ bin ich und meine ziemlich persönlichen Überlegungen dazu.

Thema des Monats

Es gibt ja bekanntlich die unterschiedlichsten Arten von Menschen mit den unterschiedlichsten Vorlieben und Fähigkeiten. Manche Menschen sind von Natur aus Frühaufsteher, die nicken schon abends bei der Tageschau auf dem Sofa ein. Andere dagegen schlafen gern bis in die Puppen und finden abends einfach kein Ende.

Dabei ist alles andere als leicht, ein Leben gegen seinen Bio-Rhythmus zu führen. Familie, Job und Verpflichtungen zwingen uns manchmal dazu, unseren Rhythmus langfristig anzupassen. Der Alltag hat oft so seine eigenen Anforderungen.

Wir möchten von euch wissen, welcher Typ Mensch Ihr seid. Seid Ihr eine Nachtigall oder eine Eule? Wie geht ihr damit um, wenn ihr aus dem Rhythmus kommt? Wie lange braucht Ihr, um wieder auf Spur zu kommen? Habt Ihr gute Tipps für uns?

Unterschied Nachtigall/Eule

Ich habe nachgelesen, um mehr über diese beiden Vögel zu erfahren.

Nachtigall: Im Namen steckt schon die Antwort. Die Nachtigall singt meistens abends, nachts oder in den frühen Morgenstunden. Nur die Männchen sorgen für die schönen Lieder.

Eule: Nach Sonnenuntergang wird die Eule aktiv.

Und nun, was bin ich?

Der Titel dieser Challenge ist für mich etwas irreführend, denn beide Vögel sind meiner Meinung nach nachtaktiv, mir fehlt da eindeutig die Lerche (allgemein als Frühaufsteher bekannt). Ich mache es kurz, ich bin eindeutig eine Lerche!

Die Lerche

Dieser Vogel fängt in den Morgenstunden an zu singen bis zum Mittag und genau das zeigt meinen Tagesverlauf. Dinge, die ich bis Mittags nicht erledigt habe, werden verschoben.

Beruflich musste ich oft um 5 Uhr aufstehen und das frühe aufwachen ist bis heute geblieben. Zwischen 6 und 7 Uhr werde ich wach und lese dann gerne noch etwas im Bett bevor ich gegen 8 frühstücke. Gerade jetzt im Sommer ist es so herrlich, den frühen Start im Garten mitzuerleben. Danach stecke ich voller Elan und Energie und verrichte alles Mögliche.

Leider hält dieses Hoch aus gesundheitlichen Gründen nicht den ganzen Tag an, ab mittags geht meine „Leistungskurve“ rapide bergab. Aus diesem Erschöpfungszustand komme ich kaum noch raus. Dann verbringe ich die Zeit ruhiger und stricke oder lese eben. Mittlerweile habe ich gelernt, damit zu leben und kann meine Kräfte gut einteilen.

Ein Vorteil hat mein Lerchendasein. Wenn wir früh morgens in den Urlaub starten, habe ich kein Problem damit z.B. um 5 Uhr aufzustehen!

Ausnahmen bestätigen die Regel

Es gibt selbstverständlich auch Tage an denen ich abends unterwegs bin und erst spät ins Bett komme. Und am nächsten Tag NATÜRLICH nicht länger schlafe sondern wieder um 7 Uhr wach bin.

Manchmal packt mich auch eine Serie und dann schaue ich bis Mitternacht fern.

Es gab Zeiten, da wurde mir mein Rhythmus vom Berufsleben vorgegeben oder meine Kinder bestimmten ihn. Jetzt bin ich dankbar, dass ich mir überwiegend meine Tage selbst einteilen kann, aufstehen wann ich möchte, Pausen einlegen nach Gefühl, schlafen gehen wenn „es Zeit ist“.

Hier gibt es noch mehr Gedanken zu Nachtigall und Eule.

Du willst noch mehr lesen?
Dann bleib doch und sieh dir einen weiteren Beitrag an.


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