Jahresrückblick 2022

Jahresrückblick 2022, mein Jahr der Veränderung!

Heike steht auf einer Wiese und hat einen Rucksack auf.
Freude, bessere Gesundheit, Neugierde

Puh, was war das für ein Jahr! Gefühlsmäßig ging es hoch und wieder runter. Beruflich und Privat. Ich bin aus dem Hamsterrad des Berufslebens ausgestiegen und viele neue Wege gegangen. Ich habe mich getraut, denn für mein Glück bin ich alleine verantwortlich.

Endlich Zeit für mich, für uns, das genieße ich jetzt.
Dieser Post ist etwas völlig Neues auf meinem Blog. Es gibt sehr persönliche Einblicke. Ich denke immer, mein Leben ist nicht besonders aufregend, tagein, tagaus die selben Routinen, aber beim Schreiben habe ich festgestellt, wie abwechslungsreich und spannend das Jahr in der Rückschau war.
Natürlich hat Corona mein Leben immer noch sehr beeinflusst, meine Coronapanik hat sich mittlerweile gelegt und ich gehe ohne Maske einkaufen und konnte gutgelaunt über den sehr vollen Weihnachtsmarkt bummeln.
Was ich dieses Jahr wieder sehr deutlich gespürt habe, wie wichtig mir die Familie ist und das Gesundheit ein sehr hohes Gut ist.
Wenn ich alles zusammenaddiere, waren es mehr schöne Momente als schlechte, das ist eine sehr gute Bilanz.
Und jetzt Vorhang auf für meinen Rückblick.
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Inhaltsverzeichnis dieses Blogartikels

  1. Meine Ziele 2022 und was daraus geworden ist
  2. Mein Jahresrückblick 2022                                                                                2.1. Unser Gastschüler
    2.2. Charity-Aktionen
    2.3. Urlaub
    2.4. Näherfahrungen
    2.5. Größte Herausforderung
    2.6. Mein (vorerst) beendetes Berufsleben
    2.7. Fotografie
    2.8. Ehrenamt
    2.9. Nähwochenende
    2.10. Wanderungen
  3. Mein 2022 in Zahlen
  4. Was passierte noch in 2022?
  5. Was erwartet mich 2023?

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Meine Ziele 2022 und was daraus geworden ist

  • Der Stoffabbau in meinem Nähzimmer ist mir gelungen. Ich habe mehr Stoffe verbraucht als neu gekauft. So ganz ohne neue Stoffe komme ich leider nicht aus. Es gibt immer wieder Projekte, wo kein passender Stoff im Lager ist.
  • Dinge tun, die mir Spaß machen (zur Not auch alleine). Ich warte oft darauf, dass andere für mich entscheiden und gehe dann leer aus. Dieses Jahr habe ich einiges unternommen ohne dass jemand mich begleitet hat. Zum Beispiel war ich als Touristin in der eigenen Stadt unterwegs oder habe kulturelle Veranstaltungen besucht.
  • Virtuelle Freundschaften in echte Freundschaften umwandeln. Dieses Ziel habe ich noch nicht so richtig erreicht. Durch mein Nähwochenende sind einige echte Freundschaften entstanden. Es stehen aber noch einige Menschen auf meiner Liste die ich kennen lernen möchte.
  • Eine Nähgruppe habe ich auch noch nicht gegründet.
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Unser Gastschüler

Seit September 21 hatten wir einen Gastschüler aus Bolivien bei uns aufgenommen. Im April ist er dann wieder abgereist.
 
Wir haben ein paar Ausflüge mit unserem Gast gemacht, ihm das deutsche Leben nähergebracht und viele Gespräche geführt. Sein absolutes Highlight war der Ausflug in den Schnee. Es lagen ungefähr 30cm Neuschnee und es schneite ununterbrochen. So ein Naturerlebnis ist auch für mich etwas Besonderes.
 
Ein junger Mann kniet im Schnee. Im Hintergrund sind zwei Schneemänner
Unser wärmeliebender Gast erlebt zum ersten Mal Schnee
Es war insgesamt eine interessante Zeit, ich habe viel über das Land Bolivien erfahren. Ein Land mit sehr vielfältiger und interessanter Natur. Es gibt dort Regenwald, aber auch sehr hohe Berge, Steppen und Wüsten. Auch die Tierwelt ist so unterschiedlich zu Deutschland. Viele Bodenschätze werden abgebaut.
Es ist aber auch ein sehr armes Land. Die Schere zwischen Arm und Reich ist dort sehr groß, um nicht zu sagen riesig. Es gibt viel Kriminalität, Bestechung und korrupte Beamte.
Eine fremde Person für so eine lange Zeit im Hause zu beherbergen empfand ich zum Schluss als sehr anstrengend. Rückblickend bin ich aber froh, dieses Experiment eingegangen zu sein, schließlich wollte ich schon seit einigen Jahren unser Haus öffnen, interkultureller Austausch ist für mich sehr wichtig.
 
Ende Dezember kommt ein neuer Gast zu uns. Diesmal eine junge Frau aus Amerika. So beenden wir das Jahr direkt mit einer neuen Herausforderung.
 

Charity-Aktionen

Sicher, ich könnte einfach Geld spenden, aber ich setzte lieber meine Zeit und „handwerkliches“ Geschick ein.
 
Der Krieg in der Ukraine beschäftigt mich sehr. Ich war froh, als ich auf Instagram zwei neue Hilfsaktionen entdeckte. 
 
Bei der ersten Aktion direkt im Frühjahr wurden Patchwork-Decken für Kinder genäht. Jeder konnte Blocks in gelb/blau an Claudia Pfeil schicken. Nachdem ich den Aufruf gelesen hatte, machte ich mich ans Werk.
 
mehrere blau gelb genähte Stoffstücke liegen auf dem Tisch.
Ein paar Blocks waren schnell genäht
 
Für die andere Initiative von Sabine Gerlach und Danny nähte ich kleine Kulturtaschen für die ukrainische Geburtsklinik in Lutsk. Dank einer Geldspende aus dem Freundeskreis konnte ich diese noch mit Allerlei Hygieneartikel befüllen. Ein paar kleine Mützchen machten sich ebenfalls auf den Weg. 
 
5 bunte Kulturtaschen
Lotties für Babys aus Wachstuch
6 blaue Babymützen liegen auf einem Schaffell, in der Mitte ein Origami Krannich
Die Mützchen waren so schnell fertig, da macht das Nähen richtig Spaß.
 
Natürlich unterstütze ich die Aktion grüne Socke weiterhin mit gestrickten Socken. Hierbei geht es um Frauen, die an Eierstockkrebs erkrankt sind. Die Socken sollen ein kleiner Hoffnungsschimmer sein. 
Es gibt jeden Monat ein neues kostenloses Strickmuster. Das macht nicht nur Spaß, sondern ich lerne auch immer wieder eine neue Stricktechnik.
 
13 Paar gestrickte Socken, ein Metallherz und ein Schutzengel
Ungefähr 1 Paar pro Monat schaffe ich
Außerdem nähte ich wieder Kleidung für obdachlose Frauen. Auf #wärmenähen bin ich letztes Jahr durch Lebenskleidung aufmerksam gemacht worden. Hier sammelte ich ebenfalls Geldspenden im Freundeskreis.
 
ein blauer Hoodie auf einer Schneiderpuppe
Ein schön warmer Hoodie
2 blaue T-Shirts
2 T-Shirts
8 genähte Mützen
Diese Mützen sind nach einem Freekook genäht
Die Mützen eignen sich immer gut für den Stoffabbau und sind auch sehr schnell genäht.
 
Tue Gutes und sprich darüber!

Urlaub

Wir waren insgesamt 4x mit unserem Wohnmobil unterwegs, als Ziel immer unser kleines Paradies in Frankreich am Atlantik im Auge. Das ist mittlerweile unsere 2. Heimat geworden, wir fühlen uns so wohl in unserem kleinen Häuschen. Ich kann richtig gut auftanken, fühle mich frei und unbeschwert. Die Lasten des Alltags sind dort immer so klein und unbedeutend. Mir kommt direkt das Lied von Reinhard Mey in den Kopf, Über den Wolken, wenn ich diese Zeilen lese.
kleines Holzhaus, davor eine Terrasse mit Gartenmöbel. Das Haus steht im Wald.
In unserem Ferienhaus komme ich zur Ruhe
Ein Glas Wein und ein Brot stehen auf dem Tisch, es ist Sommer.
Leckeres Essen und ein schöner Wein gehören dazu
ein alter Bunker am Strand, darauf ein blau gelbes Graffiti und ein Herz. im Hintergrund ein zweiter Bunker
Alte Bunker aus dem 2. Weltkrieg am Strand mit sehr aktueller Kunst
Ostern ging es ohne Umwege nach Euronat, schließlich hatten wir nur 2 Wochen Zeit. Im Frühjahr gibt es immer viel zu tun. Der Garten muss auf Vordermann gebracht werden, ein Trödelmarkt steht an und alte Bekannte wollen besucht werden.
ein Wohnzimmer, links ein Kamin, ein blaues Sofa und ein Sessel.
Das Wohnzimmer wird immer gemütlicher
 
Im Frühsommer unternahmen wir eine kleine Rundreise. Zuerst ging es auf einen schönen Campingplatz an der Cèze. Dort war es sehr ruhig, wir schwammen und wanderten an der Cèze entlang und entdeckten das richtige Campingleben für uns.
Die Weiterfahrt nutzen wir zum Sightseeing zu römischen Überresten.
 
Heike sitzt auf der Brückenmauer, im Hintergrund ein Fluss und grüne Hügel
Hier sitze ich gerade auf der Pont du Gard
 
Von dort fuhren wir für einige Tage ans Mittelmeer. Dort war es sehr warm, am Strand konnte ich viele Muscheln sammeln und das Meer plätscherte lustlos vor sich hin. Wir freuten uns auf den wilden Atlantik, das Mittelmeer ist uns zu ruhig.
Nach einer Woche Rumtreiberei steuerten wir unser Paradies an und konnten 2 herrliche Sommerwochen am Atlantik verbringen. Ich nutzte die Zeit und strich die Küchenmöbel mit Kreidefarbe weiß an. 
 
Blick in die weiße Küche, vorne ist der Esstisch
Die Küche ist richtig hell geworden
 
Lange Spaziergänge am noch leeren Strand, lesen, Handarbeiten und nähen standen auch auf dem Programm.
breiter, menschenleerer Strand, links das Meer.
Fast menschenleerer Strand
 
Ungeplant kam dann im September noch eine Woche dazu, weiter unten unter meiner größten Herausforderung erfahrt ihr warum.
 
Den Abschluss unserer Reisesaison machten wir wieder im Oktober. Als Zwischenstopp war Tours eingeplant. Eine schöne französische Stadt mit vielen kleinen Einkaufsstraßen und netten Geschäften. 
Im und am Ferienhaus mussten wir noch einiges werkeln bevor wir alles winterfest gemacht haben.
 
Sonnenuntergang am Meer,  vorne ist ein kleines Boot
Ich könnte jeden Abend den Sonnenuntergang fotografieren
Ostern beginnt unsere neue Urlaubssaison. Ich kann es kaum erwarten.
 

Näherfahrungen

Ich bin immer überrascht, dass es bei mir im Nähzimmer noch „Erste Male“ gibt. 
 
Im Sommer kam ein Probenähaufruf für einen Badeanzug bzw. Bikini. Beides hatte ich noch nicht genäht, außerdem reizte mich das Material Lycra. Also meldete ich mich kurzerhand an. Über den Badeanzug habe ich auf Instagram ausführlich berichtet.
 
Heike sitzt im Badeanzug auf dem Rasen.
Mir gefällt das Ergebnis richtig gut.
Und bei meinem aktuellen Weihnachtskleid vor kurzen nähte ich meinen ersten Ärmelschlitz. Ich war so aufgeregt wie bei meinem mündlichen Examen damals. Sehr genaues und exaktes nähen ist nötig. An manchen Stellen beträgt die Nahtzugabe nur wenige Millimeter. Außerdem neigte der Stoff sehr zum Ausfransen. Und wenn dann etwas schief geht, ist der ganze Ärmel hin.
Aber dank einer tollen Anleitung von Ottobre ist er tatsächlich sehr gut gelungen. 
fertig genähter Ärmelschlitz und die Anleitung
Richtig toller Ärmelschlitz
Das Kleid hat auch einen richtigen Kragen mit Kragensteg. Auch hierfür hatte ich eine passende Anleitung. Das Herangehen war mir neu, normalerweise nähe ich erst den Steg an meinen Oberstoff. Hier wird der Kragen zuerst fertig gestellt und dann erst an das Oberteil genäht.
fertig genähter Stehkragen und die Anleitung
Auch der Kragen ist mir gelungen.
 
Meistens habe ich genaue Vorstellungen vom fertigen Kleidungsstück. Farbe, Stoff, Schnitt, alles schon gedanklich im Kopf zusammengefügt. Manchmal liege ich falsch mit meinen Ideen. Zum Beispiel den weißen Sweatblazer hatte ich nur für die Fotos an, danach nicht mehr. Entweder war es zu warm, oder ich hatte ein Kleid an. Am besten passt die Jacke nämlich zu Hosen, und die trug ich im Sommer kaum. Nächstes Jahr bekommt sie dann eine neue Chance.
Heike steht im Wald und trägt den weißen Blazer, dazu ein blaues T-Shirt und eine bunte Hose
So gefällt mir der Blazer sehr gut.

Größte Herausforderung

Das war definitiv meine Fahrt über 1000km alleine mit dem Wohnmobil. 
Mein Mann hatte sich dieses Jahr seinen großen Wunsch erfüllt, mit dem Rad nach Frankreich zu fahren. Insgeheim nahm ich mir vor, ihn anschließend dort abzuholen. Allerdings konnte ich das erst relativ kurzfristig entscheiden, denn ich musste erst den Dienstplan abwarten.
 
Es war alles geplant, ich wusste wie ich in Frankreich tanken kann, den Weg kenne ich mittlerweile Auswendig und das Wohnmobil startklar. Und dann erkrankte ich 2 Wochen vorher an Corona. Sollte mein Abenteuer etwa doch nicht stattfinden? Ich war dieses Mal aber nicht ganz so schlimm krank und konnte wie geplant losfahren.
Es war herrlich, ich fühlte mich wie die Königin der Straße. Aber ich war auch soooo aufgeregt die ganze Zeit. Mein Adrenalinspiegel explodierte fast. Tanken, die Mautstellen, alles ganz easy. Leider ging mein Navi kurz vor Paris aus, und wer schon einmal mit dem Auto dort gefahren ist, weiß was für ein Verkehr herrscht. Einhändig fahren und das Navi gleichzeitig wieder in Gang kriegen, geht nicht. Aber auch dieses Hindernis konnte ich überwinden, denn der Weg ist mir sehr vertraut. Als es nach Paris auf der Autobahn wieder ruhiger wurde, konnte ich das Navi endlich neu starten.
Ihr glaubt gar nicht, wie gut ich mich gefühlt habe.
Heike steht vor dem Wohnmobil und strahlt über das ganze Gesicht
Stolz und glücklich nach über 1000km Fahrt auf dem Campingplatzt angekommen

Bevor mein Mann am Campingplatz ankam, hatte ich noch etwas Zeit, alles vorzubereiten für seine Ankunft. Es war so schön, meinen Mann nach 4 Wochen wieder in den Arm zu nehmen, wir hatten uns doch ziemlich vermisst.

Heike steht auf dem Parkplatz und schwenkt die deutsche und französische Fahne
Ein Fan wartete im Ziel auf den Besten
Wir konnten noch eine knappe Woche bei herrlichstem Wetter am Atlantik verbringen bevor es dann wieder nach Hause ging.
Die Schatten von Heike und dem Besten am Strand
Zweisamkeit am Atlantik
 
Einfach mal machen!
 

Mein (vorerst) beendetes Berufsleben

Anfang des Jahres überkam mich eine richtige Panik. Was ist, wenn ich aus irgendeinem Grund meine Rente gar nicht mehr erreiche, was wird dann aus meinen/unseren Träumen?
Mein Mann ist ein paar Jahre älter als ich und durch seine Altersteilzeit schon fast zwei Jahre zu Hause. Zuerst fand ich es störend und nervig, plötzlich war wieder immer einer im Haus und wollte etwas von mir. Das kannte ich schon lange nicht mehr. Ich teilte mir meinen Tag ein wie ich wollte, zwischendurch ging ich arbeiten.
Aber mit der Zeit gefiel es mir immer besser, wir machten Ausflüge unter der Woche, hatten viele entspannte Gespräche. Es war einfach schön, viel gemeinsame Zeit zu haben.
Da wir beide ziemlich große gesundheitliche Probleme hatten, beschlich mich dann irgendwann dieses ungute Gefühl. Bleibt uns noch Zeit??? Ich brauchte etwas, um nicht zu sehr in diesem tiefen Thema zu versacken. Im Laufe des Jahres entschied ich mich, zum 1.10. zu kündigen. Meine Familie reagierte überrascht, meine Kolleginnen waren schockiert und der Freundeskreis war unterschiedlicher Meinung.
An meinem letzten Arbeitstag heulte ich nur noch, so leicht war es dann doch nicht, Abschied zu nehmen. Meine Kolleginnen aber vor allem die Gäste der Seniorentagespflege sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Mein Mann hatte sich eine besondere Überraschung für mich ausgedacht. Das Wohnzimmer war mit Luftballons geschmückt, ein schöner Blumenstrauß wartete auf mich und ich bekam zur Krönung noch eine Rentnerinnen-Schärpe umgehängt. So waren meine Tränen schnell wieder getrocknet.
Heike im Wohnzimmer. Sie hat eine Schärpe um und zeigt den Blumenstrauß
Eine schöne Überraschung nach meinem letzten Arbeitstag
Jetzt bin ich gespannt, wie mir das neue Leben gefällt.

Fotografie

Ich fotografiere sehr gerne mit meiner Canon Spiegelreflex Kamera. Früher habe ich einfach den Auslöser gedrückt und drauflos geknipst.
Das will ich aber seit einiger Zeit ändern und „schönere“ Fotos machen. Dazu habe ich mir das entsprechende Anleitungsbuch gekauft und auch hinein geschaut. Leider nicht so erfolgreich.
Also schaute ich mich um und buchte die erste kostenlose Foto-Challenge auf Instagram. Ui, das war sehr interessant und ich lernte ein paar schöne Kniffe.
Dann kamen neue Challenges, und ich verzettelte mich mal wieder und nahm nicht mehr teil.
Mein Fotozubehör ist auch etwas umfangreicher geworden. Ein gescheites Stativ und Schnellwechselplatten habe ich mir gekauft.
Aktuell bin ich in einer Facebook-Fotogruppe und lese dort fleißig mit. Ob allerdings kostenlose Schnupperkurse das richtige Format für mich sind, bezweifle ich langsam. Die Volkshochschule hier bei mir bietet auch Kurse an, das wäre eine Alternative.
Sonnenuntergang hinter Bäumen
Ich liebe den Sonnenuntergang
Etwas was mir noch nicht geglückt ist, ist eine tolle Aufnahme vom Vollmond. Das ist ein großer Wunsch von mir, den Mond wirklich richtig zu fotografieren und nicht nur so ein helles Pünktchen am Himmel. Übung macht den Meister.
Vollmond, davor Bäume
Missglückter Versuch, den Vollmond zu fotografieren
Vor ein paar Tagen war es knackig kalt mit – 9 Grad und da ist mir eine tolle Aufnahme geglückt. In diversen Fotogruppen sah ich diese Inspiration und fand im WWW die passende Anleitung. 
gefrorene Seifenblase auf einem Tannenzweig
Gefrorene Seifenblase
Es wird! 
 

Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement schätze ich als sehr hohes Gut ein, genauso wichtig wie das soziale.
Seit über 10 Jahren bin ich hier in unserer evangelischen Kirchengemeinde im Presbyterium aktiv. Das bedeutet, monatlich eine Sitzung und weitere Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen.
Ich habe mir natürlich die sozialen Ausschüsse ausgesucht, das liegt mir einfach mehr als Zahlen. Der Diakonie-Ausschuss bereitet 1x im Monat am Sonntag ein Mittagessen für (alleinstehende) Menschen vor. Das wird sehr gut angenommen, es kommen meistens 25-30 Personen.
weihnachtlich gedeckter Tisch
Ein liebevoll gedeckter Tisch beim adventlichen Mittagessen
Das ökumenische Themenfrühstück findet ebenfalls monatlich statt. Dort gibt es erst eine kleine Andacht, anschließend wird gemütlich gefrühstückt. Wir haben immer einen Referenten zu ganz unterschiedlichen Themen. Dieses Jahr waren z.B. ein Notfallseelsorger, ein Buchhändler und die Ehrenamtsbeauftragte zu Gast. Die Referenten kommen aus meinem Ort und erhalten als „Gage“ nur ein Frühstück.
Halbjährlich wechselt der Veranstaltungsort, entweder sind wir im evangelischen Gemeindezentrum oder im katholischen Pfarrzentrum. Hier kommen aktuell ca. 20 Personen.
Aufgebautes Frühstücksbuffet, Bilder an der Wand
Das Buffet ist aufgebaut
Einmal im Jahr fährt das komplette Presbyterium zu einer Klausurtagung in die nähere Umgebung in ein kirchlich geführtes Tagungshaus.
Dieses Jahr wurden wir sehr herzlich und lustig Willkommen geheißen als evangelische KirSchen-Gemlinge! Was immer das zu bedeuten hat, wir sind nicht dahinter gekommen.
Platzkarte mit dem Text wir begrüßen unsere Gäste, evangelische Kirschengemlinge
Nettes Willkommens-Schild
Außerdem bin ich noch im ökumenischen Arbeitskreis, Beisitzerin im ev. Krankenpflegeverein und beim Gottesdienst am Weltgebetstag aktiv. Ein- bis zweimal im Monat übernehme ich den Lesedienst im Gottesdienst.
Mein Ehrenamt nimmt viel Zeit in Anspruch, aber es macht mir Spaß und ich habe über diese Arbeit schon viele nette Menschen kennengelernt.
Ich finde, es sollten sich mehr (junge) Leute für ein Ehrenamt interessieren, denn ohne diese Arbeit würde es in Deutschland ziemlich traurig aussehen.

Nähwochenende

Im Oktober habe ich mir einen weiteren Wunsch erfüllt. Ich bin zu einem Nähwochenende nach Wiesbaden aufgebrochen. Darüber habe ich hier schon ausführlich berichtet. Aber dieses Wochenende sollte unbedingt mit in meinen Jahresrückblick.
Pinwand mit verschiedenen Nähprojekten
Es gab viele tolle Nähprojekte
Der Termin für 2023 steht schon fest 😁
 

Wanderungen

Einige Wanderungen in der wunderschönen Eifel gab es dieses Jahr auch wieder. Ich möchte irgendwann alle Eifelschleifen und -spuren einmal ablaufen.
Die Touren sind immer als Rundweg geplant, sehr gut ausgeschildert und ziemlich genau beschrieben was die Kilometer und die Zeit angeht.
Baum mit Hinweisschild für die Eifelschleife
Die Wanderwege sind durch dieses Symbol gut ausgeschildert
So kann ich vorher, je nach körperlicher Konstitution, eine passende Wanderung aussuchen. Ich komme zur Ruhe, kann die Gedanken schweifen lassen, sehe etwas Neues und bewege mich, alles gute Gründe für die Wanderungen.
Als ich mit dem Wandern während des Lockdowns anfing, bin ich immer alleine gelaufen, mittlerweile darf mein Mann mich begleiten und vor allem den Rucksack tragen.
Wanderer mit Rucksack auf einem Feldweg
Mein geliebter Lastenesel 💕
Ich habe immer ausreichend Proviant dabei, denn da wo ich unterwegs bin, ist es sehr einsam. Brot, Wasser oder Tee, etwas Obst und eine Kleinigkeit zu naschen dürfen nicht fehlen. Auch wenn ich nur 2-3 Stunden wandere, bin ich doch mit Fahrzeit insgesamt ca. 5 Stunden außer Haus. Und da brauche ich mindestens eine Mahlzeit.
Heike und der Beste sitzen auf einer Bank
Manchmal gibt es eine Bank für die Pause
Bald geht es wieder los, die Wanderschuhe stehen parat. Denn es gibt kein schlechtes/kaltes Wetter, nur unpassende Kleidung.
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Mein 2022 in Zahlen

  • Stoffabbau

Neu gekauft 80m

Verbraucht 108,15m, davon 5m verschenkt
Insgesamt 28,15m Stoff reduziert
  • Verbrauchte Garnrollen
12 Stück
12 leere Garnrollen liegen auf dem Tisch
  • Instagram

1053 Beiträge, 425 Follower, 389 Personen gefolgt

Instagram-Profil von teetrinkers_zuhause mit Follower-Zahlen
  • gestrickte Socken

21 fertig gestrickte und ein Paar noch in Arbeit

ein Paar rosafarbene Socken und ein Engel aus Glas
Diese Socken tausche ich ein gegen einen Tischläufer
  • veröffentlichte Blogpost
17
  • Anzahl Seitenaufrufe Blog

237.022

Screenshot vom Blog teetrinkers-zuhause
 
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Was passierte noch in 2022

 
Hinweis auf den Veganuary
Bildquelle Veganuary. Im Januar habe ich komplett vegan gelebt
 
Heike sitzt im Zug und trägt eine FFP2 Maske.
Mehrmals unterwegs im ICE nach Hamburg zu meinem Vater.
Fluss der Hochwasser führt
Dieses Mal ist der Rotbach in seinem Bett geblieben.
Viele Teelichter stehen im Kreis auf einem Tuch
Ökumenisches Friedensgebet zu Beginn des Ukraine Krieges.
Malutensilien für Porzellanmalerei
Mit meinen Töchtern habe ich Porzellan angemalt.
5 Personen mit Müllsäcken und Sammelwerkzeug
Gemeinsam mit Freunden die Stadt aufgeräumt
2 Frauen stehen in einem Park
Meine Schwester war ein paar Tage zu Besuch
Innenaufnahme von einem Zirkuszelt
Endlich mal wieder im Zirkus gewesen.
im Vordergrund der Rhein, hinten der Dom, dazwischen die Hohenzollernbrücke
Häufiger einfach so in der Stadt unterwegs gewesen.
Heikes Familie steht vor einem Denkmal
Die ganze Familie beisammen 💕
Außenaufnahme von der Komödie Altes Fährhaus
Schon wieder Kultur, diesmal aber in Hamburg.
ein großes und angeschnittenes Brot liegt auf einem Tuch
Brot backe ich auch zwischendurch.
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Was erwartet mich in 2023?

  • Von Blogger zu WordPress wechseln
  • Die Renovierung des Hauses endlich starten
  • Reisen, vielleicht nicht nur nach Frankreich. Es gibt viele schöne Ecken in Europa
  • Rundreise durch Deutschland, dabei Stoffoutlets besuchen
  • Stoffabbau und Stoffdiät besser einhalten
  • weiter meinen Weg gehen!

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Kommentare

14 Antworten zu „Jahresrückblick 2022“

  1. Avatar von Susan

    Bei den vielen Tätigkeiten hast du ja gar keine Zeit zum Arbeiten. Ich bewundere deine ganzen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Möglichkeiten gibt, für gute Zwecke zu nähen. Das muss ich meiner Tochter sagen. Ich freue mich, auf deiner Seite gelandet zu sein.

  2. Avatar von Nordendstück

    Das ist so toll, mehr über dich zu erfahren, du kannst wahnsinnig stolz auf dich, auf dein Jahr 2022 und deine Entscheidungen sein. Wow. Gastschüler wollte ich auch immer schon, jetzt, wo die Tochter endgültig ausgezogen ist, fällt mir diese Möglichkeit wieder ein. Und viele andere Ziele mehr, die im Laufe des Alltags in den Hintergrund geraten. Zeit für Reflexion ist auch etwas, das wichtig wäre, ganz liebe Grüße, Anja

  3. Avatar von Buchbahnhof

    Hallo Heike,
    wow, ich bin ehrlich beeindruckt, dass du dich mit dem Wohnmobil allein nach Frankreich getraut hast. 1000 km allein ist schon eine echte Herausforderung. So toll, dass du das gemeistert hast. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, deinen Rückblick zu lesen. Was du alles ehrenamtlich machst, auch davor habe ich großen Respekt. Ich habe es wirklich genossen, deinem Jahr zu folgen.
    Ganz herzliche Grüße
    Yvonne

  4. Avatar von annimo

    Danke, dass du dein Jahr mit uns geteilt hast. Ein spannendes Jahr mit mutigen Entscheidungen liegt hinter dir. Ich wünsche dir, dass du deinen Weg in 2023 genauso erfolgreich weitergehst.
    Liebe Grüße Astrid

  5. Avatar von Pari

    Danke für deinen spannenden Jahresrückblick . Ich freue mich sehr, wenn ich sehe, dass es noch Menschen wie du auf dieser Welt gibt, die ohne Erwartungen Menschen in Not helfen.
    2023 wünsche ich dir ein wundervolles Jahr.

    LG
    Pari vom Sympatexter-Team

  6. Avatar von Maria (die-trotzphase)

    So eine tolle Mütze von dir würde sicherlich gut auf meinen Kopf passen …

  7. Avatar von Teetrinker Zuhause

    Liebe Susan, vielen Dank für deine liebe Rückmeldung.
    Es gibt so viele Möglichkeiten etwas zu nähen. Für Frühchen, für Sternchen, für Obdachlose… Toll dass deine Tochter sich auch engagiert.

  8. Avatar von Teetrinker Zuhause

    Liebe Anja, deine lieben Worte bedeuten mir so viel, gerade jetzt wo ich dich auch persönlich kenne.
    Der Gastschüler hatte auch erst Platz, nachdem die eigenen Kinder ausgezogen waren.

  9. Avatar von Teetrinker Zuhause

    Liebe Yvonne, ich Danke dir sehr für deine nette Rückmeldung.

  10. Avatar von Teetrinker Zuhause

    Liebe Astrid, ich freue mich sehr, dass du meinen Rückblick gelesen hast.

  11. Avatar von Teetrinker Zuhause

    Liebe Pari, vielen Dank für deine liebe Rückmeldung.

  12. Avatar von Teetrinker Zuhause

    🤣 das weiß ich nicht

  13. Avatar von Frau Augensternswelt liebt Creativsalat

    Was für ein wunderbarer Jahresrückblick, liebe Heike. Es hat mir so viel Freude bereitet ihn zu lesen. Und ich dachte noch, als du mit dem Wohnmobil nach Paris gefahren bist, wäre doch schön gewesen, wenn sie in Heidelberg einen Stopp gemacht hätte und wir uns kennengelernt hätten. Und, den Job an den Nagel zu hängen, dass finde ich auch nach 14 Jahren immer noch mutig. Ich bin gespannt, wie es dir gefällt! Wenn du magst, dann verlinke doch deinen Beitrag noch bei mir in der Jahresrückblicke Linksammlung, denn da ist er gut aufgehoben. Du Liebe, ich wünsche dir noch angenehme Tage zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins neue Jahr, kommt gut rein!
    Liebe Grüße und alles Gute für dich
    Annette

  14. Avatar von Teetrinker Zuhause

    Liebe Anette, ich Danke dir sehr für deine lieben Worte, ich bin ganz berührt.
    Über Heidelberg zu fahren wäre ein Riesenbogen, wir fahren über Aachen, Belgien, dann Paris usw. Heidelberg wäre aber eine Reise wert. Verlinkt habe ich mich auch schön ☺
    Dir wünsche ich auch alles Gute für das kommende Jahr, LG Heike

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